Jul
9
Back to the roots - es freut mich als Japanologen, wenn ich meine Japanisch-Kenntnisse auspacken kann und wieder einmal konkret mit Japan zu tun bekomme. Heute war zweimal dieser Moment gegeben. Ich hatte mit dem i-mode zu tun, dem von NTT Docomo in Japan entwickelten Dienst fürs Handy, und ich stellte bei der Optimierung einer internationalen Kampagne für einen Kunden fest, dass Google offensichtlich Japanisch kann.
Zum Thema i-mode: ich werde - sobald ich Zeit finde - eine i-mode Seite dieses Blogs auf Japanisch erstellen. Just for Fun und damit mein Japanisch nicht ganz einrostet.
Zum Thema “Google kann Japanisch”: - Wie komme ich darauf?
Bei der Analyse der von Google auf die eingebuchten Keywords gematchten Suchbegriffe stellte ich fest, dass ich ein englisches Wort in römischen Buchstaben eingebucht hatte (Einstellung: weitgehend passend / broad) und Google zu diesem Begriff die Entsprechung in Japanisch auf Katakana, einer Silbenschrift, die für Fremdworte genutzt wird, matcht. Olala - dachte ich mir, da werden doch tatsächlich Sprach- bzw. Zeichenbarrieren überwunden.
Nochmals ausführlich:
Ein Nutzer der Suchmaschine Google gibt Suchbegriffe ein und Google liefert Suchergebnisse auf diese Suchanfrage in Form von Anzeigen. Die bezahlten Anzeigen d.h. Google Adwords Anzeigen werden ausgeliefert bzw. angezeigt, wenn der Suchbegriff einem bei Google mit einem bestimmten Klickgebot hinterlegten Keyword entspricht.
Wie entspricht?
Ich kann hier bestimmte Einstellungen vornehmen - exact, phrase, broad d.h. von exakt bis zu weitgehend passend.
Meine Einstellung war broad / weitgehend passend und Google lieferte auf den Suchbegriff in Japanisch (in der japanischen Silbenschrift Katakana) die Anzeige aus, die zu dem entsprechenden englischen Keyword gehört.
Google hat damit im System eine korrekte Übersetzung vorgenommen.
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