Jul
12
“AdWords-Ziel: Platz sieben” - tatsächlich?
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In der neuen Internet Worls Business 14/08 (7. Juli 2008) auf Seite 12 findet sich ein Artikel, der sich auf eine aktuelle Sudie des amerikanischen Suchmaschinenmarketing-Dienstleisters Adgooroo bezieht [schreibt man übrigens zweimal mit zwei oo].
Kurz und knapp: Das beste Kosten-Nutzen Verhältnis sei bei Google AdWords an Position sieben gegeben.
Solche allgemeinen Aussagen sind meiner Ansicht nach - trotz der zugrundeliegenden Studie -Â doch stark zu hinterfragen, denn jeder Kunde und damit jeder Google AdWords Account muss spezifisch ausgesteuert werden, um mit dem zur Verfügung stehenden Budget das Maximum der Zielsetzung umsetzen zu können.
Genau dieses Steuern, das Aktiv-sein macht den Reiz beim Suchmaschinenmarketing aus. Es gibt Vorgaben, Ziele, die mit bestimmten Mitteln erreicht werden müssen. Unstrittig ist auch, dass neben der Position einer Adwords-Anzeige weitere Faktoren ihren Anteil am Erfolg oder Misserfolg einer Adwords-Kampagne haben. Hierzu mehr zu einem späteren Zeitpunkt.
An dieser Stelle möchte ich die Frage aufwerfen, ob und wie für die einzelnen Keywords ein Aufschlüsseln der Daten pro ausgelieferter Position bei Google Adwords möglich ist.
Ganz einfach: Google Analytics bietet das Feature Keyword Position an und dabei werden die KPIs (Key Performance Indicator) der Keyword-Ebene auf die jeweils stattgefundene Position der Auslieferung bzw. AdWords-Anzeige umgelegt.
Wo und wie findet Ihr das Feature?
Ihr müsst Google AdWords mit Eurem Analytics-Konto verknüpfen und dann in Analytics gehen.
Linke Seite - folgende Menüpunkte klicken:

Rechts erscheinen nun Keywords - ein Keyword wählen:

Nun werden die Besuche der Seite über das Keywords entsprechend auf die einzelnen Positionen übertragen.
Top 1 - heißt in der SERP (Search Engine Result Page) über dem naürlichen Index bzw. Organic Listing an 1 und Seite 1 - rechte Spalte mit AdWords-Anzeigen an 1.
Folgende Daten können auf die jeweilige Position aufgeschlüsselt angezeigt werden:

Damit lässt sich nun die Position für ein einzelnes Keyword bewerten und ausgehend von den eizelnen Keywords wird dann die AdWords-Kampagne optimiert.
Jul
12
Timo Aden hatte bereits am 26. Juni darauf hingewiesen, dass Google Analytics nun Real Time - oder zumindest beinahe - Zahlen zu einer Website liefert.
Um die Zahlen zum heutigen Tag zu erhalten, einfach in Google Analytics oben rechts aufs Datumsfeld klicken

und dann den heutigen Tag auswählen oder mit in den Auswahlzeitraum aufnehmen.

Die allermeisten Daten wie Besuche, Seitenaufrufe, durchschnittliche Aufenthaltsdauer, Seitenaufrufe pro Besuch und sämtliche damit zusammenhängende Reports werden mit weniger als einer Stunde Verzögerung aktualisiert.
Jul
12
Was stand denn da bei
Google Hot Trends USA an Nr.1?!?!
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Als ich gestern Google Trends nutzte, traute ich meinen Augen kaum. Heute las ich dann bei Spiegel Online die Reaktion von Google: Google entschuldigt sich für Hakenkreuz
Sicherlich hat das zu sehende Zeichen nicht nur den Hintergrund als Symbol des Nazi-Regimes verwendet worden zu sein und damit mit den unvorstellbaren Verbrechen in Zusammenhang gebracht zu werden, sondern speziell in Asien gibt es eben auch einen anderen Bedeutungshintergrund - z.B. in China ist das Zeichen bis heute als Symbol für Glück gebräuchlich.
In der Tat gehörten die Google-Suchergebnisse meist zu Seiten, die aus chinesischen Schriftzeichen bestehen.
Als Antwort auf die Frage “Warum denn in Hot Trends USA?” wird auf Blogs verwiesen …
Ich machte gestern morgen gleich einen Screenshot und von der Seite 5 der Suchergebnisse gleich noch einen. Wie ist denn diese Zeichenhäufung möglich gewesen?

Jul
9
Ein wirklich klasse Buch, auf das ich hinweisen möchte, ist Don’t make me think! - Web Usability: Das intuitive Web von Steve Krug.
Dieses Buch ist bereits ein Klassiker und zeichnet sich durch die souveräne Darstellung des Themas Usability aus. Neben der klaren Sprache, einprägsamen Beispielen und dem Fokus aufs Wesentliche macht das Lesen des Buches einfach nur Spaß.
Besonders erwähnenswert ist die Methode von Steve Krug, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Er stellt den Menschen ins Zentrum seiner Beobachtung und folgende Sätze haben sich mir ins Gedächtnis geprägt:
Während sich Konventionen ändern, gibt es doch eine Konstante, die sich nie ändert: die menschliche Natur. So radikal und unruhestiftend das Internet auch ist - es hat bisher keine merklichen Mutationen bei der Spezies Mensch hervorgerufen.
In anderen Worten heißt dies, dass einfach nur mit gesundem Menschenverstand - ohne Design- bzw. Usability-Studium, ohne langes Zitieren von Fachtermini und Theorien - ein ausreichendes Verständnis für die Art, wie der Mensch sieht, wie der Mensch denkt und wie der Mensch liest vorhanden sein kann, um damit Usability zu optimieren und eine Homepage intuitiv zu machen.
Mein Tipp: Buch besorgen, Rechner ausschalten und beim Lesen einfach mal abschalten.
Hm - irgendwie erinnert mich der Satz an Peter Lustig “Ihr seid ja immer noch da - abschalten” …. ![]()
Jul
9
Back to the roots - es freut mich als Japanologen, wenn ich meine Japanisch-Kenntnisse auspacken kann und wieder einmal konkret mit Japan zu tun bekomme. Heute war zweimal dieser Moment gegeben. Ich hatte mit dem i-mode zu tun, dem von NTT Docomo in Japan entwickelten Dienst fürs Handy, und ich stellte bei der Optimierung einer internationalen Kampagne für einen Kunden fest, dass Google offensichtlich Japanisch kann.
Zum Thema i-mode: ich werde - sobald ich Zeit finde - eine i-mode Seite dieses Blogs auf Japanisch erstellen. Just for Fun und damit mein Japanisch nicht ganz einrostet.
Zum Thema “Google kann Japanisch”: - Wie komme ich darauf?
Bei der Analyse der von Google auf die eingebuchten Keywords gematchten Suchbegriffe stellte ich fest, dass ich ein englisches Wort in römischen Buchstaben eingebucht hatte (Einstellung: weitgehend passend / broad) und Google zu diesem Begriff die Entsprechung in Japanisch auf Katakana, einer Silbenschrift, die für Fremdworte genutzt wird, matcht. Olala - dachte ich mir, da werden doch tatsächlich Sprach- bzw. Zeichenbarrieren überwunden.
Nochmals ausführlich:
Ein Nutzer der Suchmaschine Google gibt Suchbegriffe ein und Google liefert Suchergebnisse auf diese Suchanfrage in Form von Anzeigen. Die bezahlten Anzeigen d.h. Google Adwords Anzeigen werden ausgeliefert bzw. angezeigt, wenn der Suchbegriff einem bei Google mit einem bestimmten Klickgebot hinterlegten Keyword entspricht.
Wie entspricht?
Ich kann hier bestimmte Einstellungen vornehmen - exact, phrase, broad d.h. von exakt bis zu weitgehend passend.
Meine Einstellung war broad / weitgehend passend und Google lieferte auf den Suchbegriff in Japanisch (in der japanischen Silbenschrift Katakana) die Anzeige aus, die zu dem entsprechenden englischen Keyword gehört.
Google hat damit im System eine korrekte Übersetzung vorgenommen.

